Gut zu wissen

Für unsere Reisen hat sich eine immer ähnliche Struktur bewährt, und auch der Ablauf der Trekking-Tage folgt einem Muster. Es ist gut, sich damit etwas vertraut zu machen, wenn du überlegst, beim nächsten Mal dabei zu sein.

Struktur der Reise 

Natürlich benötigen wir einen Tag für Hin- und Rückflug. Im Land starten wir gern mit etwas "Anlauf", z.B. mit einem Tag in der Stadt, in der wir ankommen. Dort planen wir in der Regel kein festes Programm - so kann jede:r den eigenen Bedürfnissen folgen. Bei Bedarf kann z.B. aber eine Stadtführung organisiert werden.

Am Tag darauf geht es in Richtung unserer Wanderregion, manchmal besuchen wir unterwegs noch eine Einrichtung, der wir als Flugpaten an Labdoo e.V. gespendete IT-Geräte bringen. Dann geht es los: no roof but the sky!

Es folgen mehrere Tage des Wanderns in unterschiedlichen Wüstengebieten, deren in etwa immer gleicher Tagesablauf unten näher beschrieben ist. Es hat sich bewährt, die Zeit des Trekkings nicht kürzer als 5 Tage und nicht länger als 12 Tage zu wählen.

Nach dem Ende des Trekkings fahren wir - eventuell mit einer Zwischenstation - wieder dorthin, von wo unser Rückflug startet. Wenn es möglich ist, gibt es auch noch etwas Zeit zur freien Verfügung, so dass wir die Erlebnisse der Reise ein wenig nachklingen lassen können.

Immer möglich ist natürlich, die Reise individuell nach vorn oder hinten zu verlängern. 

 Tagesablauf auf dem Hike

Wir lassen uns von der Sonne und Theos "Morgenschrei" wecken - das ist so zwischen 6 und 7 Uhr in der Frühe. Zuerst heißt es packen: Was wir erst abends wieder brauchen, kommt in die Tasche und wird von der Crew und den Maultieren zum nächsten Nachtplatz gebracht.

Sobald alles, was wir im Lauf des Tages brauchen, im Tagesrucksack verpackt ist, starten wir mit einem reichhaltigen Frühstück, zubereitet von unserer Crew, in den Tag.

Wenn die Wasserflaschen gefüllt und die Schuhe geschnürt sind, geht es los: Das ist meist so gegen 8.30 Uhr. Wir wandern - die erste Stunde schweigend - bis etwa 12 Uhr, dann wartet eine längere Mittagspause auf uns, natürlich im Schatten. Sie kann bis maximal 15 Uhr dauern, je nachdem, wie heiß es ist: Zeit zum Essen und Chillen. Dann heißt es wieder aufbrechen, und wir wandern noch einmal bis 17 oder 18 Uhr zu unserem nächsten Nachtplatz.

Hier angekommen, werfen wir Rucksack und Wanderschuhe ab und haben Zeit für alles, was uns gut tut ... außer Duschen natürlich. Schon bald ist ein duftendes Abendessen fertig, das in der Regel aus Vor-, Haupt- und Nachspeise besteht und von unserem einheimischen Koch mit viel Liebe zubereitet wird.

Je nach geographischer Lage und Jahreszeit wird es früh dunkel - so lange wir noch mögen, ist Zeit zum Reden, Spielen, Musizieren oder einfach die Seele baumeln lassen. Es soll sogar schon Abende gegeben haben, an denen plötzlich jemand auf fünf Stichworte hin eine kleine Impro-Gute-Nacht-Geschichte abgeliefert hat ... In jedem Fall gibt es eine Gute-Nacht-Geschichte von seiten der Reiseleitung.

Spät wird es eigentlich nie, die körperliche Belastung fordert doch ihren Tribut und wenn es dann auch kühler wird, verkriecht sich einer nach dem anderen so gegen 21 Uhr in den Schlafsack - mit freiem Blick auf einen überwältigenden Sternenhimmel oder gut geschützt im Zelt.

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